Seilhängeleuchten bis 2020 auf LED-Technik umgestellt - 55.000 Leuchten werden getauscht - Kooperation zwischen MA 33 und Wien Energie



Die neue LED-Technik ermöglicht eine wesentliche Qualitätsverbesserung bei gleichzeitig 50 Prozent weniger Energieverbrauch bzw. einer doppelt so langen Lebensdauer der Leuchtmittel. Mit der LED-Technik können künftig Kreuzungsbereiche und Zebrastreifen besser ausgeleuchtet werden, was die Verkehrssicherheit stark erhöht.

„Die LED-Technik bringt viele positive Eigenschaften unter einen Hut: Mit LED können wir den Energieverbrauch um mehr als die Hälfte senken und den kostenintensiven Wartungsaufwand minimieren. Und: Mit LED können wir Kreuzungsbereiche viel besser und genauer ausleuchten, so dass die Verkehrssicherheit stark verbessert wird. Besonders wichtig ist eine leistungsstarke Beleuchtung bei ungesicherten Schutzwegen, die so wesentlich sicherer werden“, so Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou. "Die Umrüstung der alten Straßenbeleuchtung auf LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und somit zum Klimaschutz in unserer Stadt, denn das Einsparungspotential im Bereich der Beleuchtung ist enorm – immerhin entspricht die eingesparte Energie dem jährlichen Energieverbrauch von rund 2.000 Wiener Haushalten“, so Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke.

Für ein Vorhaben dieser Größenordnung bedarf es einer guten Kooperation bzw. Partner mit gleichen Interessen. Diese Partnerschaft wurde in der Zusammenarbeit zwischen den Wiener Stadtwerken bzw. Wien Energie sowie der zuständigen Fachabteilung in der Stadt Wien, der MA 33 – Wien Leuchtet gefunden. Die Finanzierung der neuen LED-Leuchten erfolgt über ein Amortisations-Contracting Modell. Dabei werden die getätigten Investitionen vom Contractor vorfinanziert und durch die erreichten Energieeinsparungen beim Betrieb der Beleuchtung refinanziert. Der Austausch erfolgt durch Eigenpersonal der Stadt Wien (MA 33). „Die neue Beleuchtung ist in vielerlei Hinsicht eine Verbesserung“, so Harald Bekehrti, Leiter der MA 33 „Einerseits wird durch ein durchdachtes Konzept die Wartung und Instandhaltung einfacher.

Ebenso wurde aber auch auf die Auswirkungen auf die Umwelt bezüglich Insektenanlockwirkung und Lichtverschmutzung geachtet“. Der wesentliche Vorteil ist aber die zumindest 50%ige Energieeinsparung. Die einhergehende Beleuchtungsverbesserung ist ein wesentlicher Beitrag zur lebenswerten Stadt – ein Beitrag zur Smart City Wien.

Die Partnerschaft wird mittels Vertragsunterzeichnung durch Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Stadträtin Ulli Sima, und Wien Energie-Geschäftsführer Peter Gönitzer offiziell bestätigt.

Artikel aus Wien.at, Ausgabe 05/2016